„Echt oder Fake?!“

Das Konzept „Echt oder Fake?!“ zielt darauf ab, Jugendliche in die Lage zu versetzen, die von ihnen rezipierten Scripted Reality Formate kritisch zu betrachten und deren Realitätsgehalt beurteilen zu können.

Dazu untersuchen und hinterfragen sie ihr eigenes Fernsehverhalten, sichten verschiedene Formate, die sie zum Teil kennen, hinterfragen, was sie oder andere Zuschauer an den Sendungen fasziniert oder faszinieren könnte, warum es Spaß macht, zuzusehen.

Sie erarbeiten deren spezifische Merkmale, bewerten sie anhand verschiedener Kriterien wie Produktionsbedingungen und Wirkung auf Zuschauer.

Zur Bewertung anhand der Produktionsbedingungen werden Fernsehdokumentationen über Protagonisten und Formate gesichtet und diskutiert. Hier geht es auch um die medienethische Frage: Was darf Fernsehen?

Im Hauptteil des Projektes gestalten die Schüler/innen schließlich selbst ein eigenes Video. Durch die eigene Videoproduktion vertiefen sie das Gelernte und trainieren Teamfähigkeit und weitere soziale Kompetenzen.

Das Konzept ist ursprünglich auf einen Projektzeitraum von 4 oder 5 Tagen angelegt. Es kann an verschiedene Schulformen und Altersklassen angepasst werden und kann auch in den Fachunterricht integriert werden.

Zur Durchführung der Video-Einheit ist medienpädagogische Vorerfahrung im Bereich Videoarbeit notwendig. Kenntnis von Scripted Reality Formaten sollten auch bestehen.

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